Hat ein Zahn Karies, so handelt es sich um einen irreversiblen Defekt, der sich nicht selber regenerieren kann. Um eine weitere Zerstörung des Zahnes durch die Säuren der Kariesbakterien zu verhindern, muss man dieses Loch von den Bakterien säubern und anschließend muss der Defekt dicht verschlossen werden. Der Zahn bekommt also eine Füllung.

Prinzipiell gibt es 2 Klassen von Füllungen:
1.) die plastischen Füllungen: Amalgam, Composit oder Zement
2.) die außerhalb der Kavität angefertigten Füllungen (Inlays): Cerec Keramikinlays, laborgefertigte Inlays aus Edelmetall oder Keramik

Für die Auswahl des geeigneten Füllungsmateriales spielen folgende Überlegungen und Fragestellungen eine Rolle:

  • Handelt es sich um einen Defekt im Frontzahn- oder im Seitenzahnbereich?
  • Ist es ein kleiner Defekt, oder dehnt sich das Loch über mehrere Flächen des Zahnes aus?
  • Tragen die Nachbarzähne bereits Füllungen oder Kronen? Wenn ja, aus welchem Material?
  • Liegt eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Füllungsmaterialien vor?
  • Haben Sie als Patient spezielle Wünsche, insbesondere im Hinblick auf Aussehen und Haltbarkeit?

Auf den nächsten Seiten können Sie sich über die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien informieren, sowie über die Vorgehensweise.

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Eine defekte Amlagamfüllung ca. 20-fach vergrößert